Illustration einer vermummten Figur mit Cybersicherheitssymbolen, Schilden und Symbolen für digitale Sicherheit um sie herum.

Cyber-Risiko-Check

IT-Sicherheit fühlt sich für viele kleine Unternehmen wie ein unübersichtliches und teures Thema an. Doch oft sind es nicht komplexe Hacker-Angriffe, sondern kleine Schwachstellen, die das größte Risiko darstellen. Gleichzeitig fordern Versicherungen oder Kunden immer häufiger einen Nachweis über grundlegende Sicherheitsmaßnahmen. Dieser Beitrag erklärt, was der Cyber-Sicherheits-Check ist und wie er Ihnen hilft, die Kontrolle zu behalten.

Was ist der Cyber-Sicherheits-Check?

Der Cyber-Sicherheits-Check ist ein standardisiertes Verfahren, das speziell für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt wurde. Man kann ihn sich wie einen „Gesundheits-Check-up“ für die IT Ihres Unternehmens vorstellen. Er wird von der „Allianz für Cyber-Sicherheit“ empfohlen, einem Experten-Netzwerk, das vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) – der nationalen Behörde für Cyber-Sicherheit in Deutschland – ins Leben gerufen wurde. Das Ziel ist es, Ihnen eine klare, verständliche Übersicht über Ihren aktuellen Sicherheitsstatus zu geben.

Für wen ist dieser Check gedacht?

Grundsätzlich ist der Check für jedes Unternehmen relevant, das auf eine funktionierende IT angewiesen ist und Kundendaten verarbeitet – unabhängig von der Größe. Ob Handwerksbetrieb, freie Werkstatt, Praxis, Kanzlei oder Einzelhändler: Sobald digitale Prozesse im Geschäftsbetrieb wichtig sind, bietet der Check eine wertvolle Orientierung und eine solide Grundlage für zukünftige Entscheidungen.

Wie läuft der Check konkret ab?

Der Prozess ist klar strukturiert und darauf ausgelegt, den Betriebsalltag so wenig wie möglich zu stören. Er besteht aus vier zentralen Schritten.

Schritt 1: Das Vorgespräch (Kontext-Analyse)

Ein guter Check beginnt mit einem Gespräch, um den Betrieb und die spezifischen Anforderungen zu verstehen. Hier wird geklärt, welche IT-Systeme und Daten nach eigener Meinung besonders kritisch sind. Dieser Schritt dauert in der Regel nicht länger als 15 bis 30 Minuten.

Schritt 2: Die organisatorische Prüfung (Interview)

In einem geführten Interview werden die internen Abläufe besprochen. Anhand einer Checkliste werden Themen wie Passwortsicherheit, der Umgang mit E-Mails oder Zugriffsrechte geklärt. Dieser Teil findet meist telefonisch oder per Video statt.
Geschätzte Dauer: 60 bis 90 Minuten – doch in der Praxis oftmals länger.
Der Check soll kein Beratungstermin sein und fühlt sich aus Sicht des Unternehmens teilweise an, als ginge es darum, aufzuzeigen, dass der Kunde nicht gut aufgestellt ist – dies ist nicht der Fall! Es geht darum, den Stand aufzunehmen, danach sind (eigenständige) Verbesserungen planbar.

Schritt 3: Die technische Prüfung (Externer Scan)

Hier werden von außen sichtbaren Systeme (z.B. Website, E-Mail-Server) auf bekannte Schwachstellen geprüft. Dieser Scan erfolgt komplett aus der Ferne (remote), ohne den Betrieb zu stören oder auf interne Daten zuzugreifen.

Schritt 4: Der Ergebnisbericht (Maßnahmenplan)

Der Kunde erhält einen verständlichen Bericht, der die Ergebnisse zusammenfasst – oft mit einem einfachen Ampelsystem. Wichtiger noch ist der klare, priorisierte Maßnahmenplan, der konkrete Handlungsempfehlungen an die Hand gibt.

Was ist der konkrete Nutzen für das eigene Unternehmen?

Statt eines vagen Gefühls der Unsicherheit erhält man einen klaren Fahrplan. So weiß man genau, wo angesetzz werdeb muss, um die eigene IT-Sicherheit effektiv zu verbessern. Dieser Bericht dient zudem als fundierte Grundlage für Gespräche mit Versicherungen und als Nachweis unternehmerischen Sorgfaltspflicht gegenüber Kunden und Partnern.

Gibt es eine Förderung dafür?

Ja, kleine und mittlere Unternehmen müssen die Kosten oft nicht allein tragen. Der Cyber-Sicherheits-Check fällt als Beratungsleistung in der Regel unter das Förderprogramm „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU“ des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein signifikanter Teil der Kosten erstattet werden. Weitere Informationen zum Programm und zu Fördermöglichkeiten durch die BAFA auch hier im Blog-

Fazit

Der Cyber-Sicherheits-Check ist kein notwendiges Übel, sondern ein wertvolles Werkzeug, um Klarheit und Kontrolle über die eigene IT-Sicherheit zu gewinnen. Er ermöglicht es, mit überschaubarem Aufwand fundierte Entscheidungen zu treffen und das eigene Unternehmen proaktiv vor den häufigsten digitalen Risiken zu schützen.

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